Funkmikrophone

Durch die Umwidmung der Frequenzbereiche 790 – 862 Megahertz werden die schulischen Funkmikrofone, die diese Bereiche noch nutzen, gestört und müssen ausgetauscht werden.

Funkmikrophone


In vielen Schulen werden Funkmikrofone mit dem Frequenzbereich 790 bis 862 Megahertz eingesetzt. Dieser Bereich wurde umgewidmet und im Mai 2010 als LTE-Frequenzbereich versteigert. Ab 2016 dürfen diese Frequenzen nicht mehr frei genutzt werden.

Mit dem voranschreitenden LTE-Ausbau werden bereits vor 2016 zunehmend Störungen bei der freien Nutzung dieses Frequenzbereiches auftreten. Dies kann auch die Funkmikrofone in Ihrer Schule betreffen. Es ist dann erforderlich, neue Technik einzusetzen, die den Frequenzbereich unter 790 nutzt. In Einzelfällen wird es evtl. möglich sein, die vorhandene Technik nachzurüsten.

Ansprechpartnerin für die Beschaffung neuer Technik:
LI / zentrale Beschaffung für audiovisuelle Geräte
Frau Raudies Tel.: (040) 42 88 42 - 818, Fax: (040) 42 88 42 – 819.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie leistet Entschädigung für Kosten, die sich nachweislich aus der notwendigen Umstellung bis Ende des Jahres 2015 ergeben. Berücksichtigt werden bei einer Entschädigungszahlung nur Funkmikrofone, die zwischen dem 1. Januar 2006 und dem 31. Dezember 2009 angeschafft wurden. Es muss zudem nachgewiesen werden, dass die Geräte durch eine in der Nähe befindliche LTE-Station gestört und nicht weiter benutzt werden können. Voraussetzung ist darüber hinaus ein Anschaffungswert von mindestens 410 Euro. Eine Entschädigung kann online beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BafA) beantragt werden.

Weitere Informationen zu der Entschädigung und das Antragsformular finden Sie auf der Webseite des BafA.